Görlitz, Ludwigsdorf, Bad Muskau, Heidelberg, Hanau, Leipzig (ots) –
Am vergangenen Wochenende stellte die Bundespolizei im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Ludwigsdorf bei mehreren Reisenden insgesamt fünf Haftbefehle mit einer Gesamtsumme von 8.165 Euro fest. In drei Fällen konnten die Betroffenen die geforderten Geldstrafen nicht bezahlen und wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die höchste Geldstrafe traf einen 55-jährigen rumänischen Staatsangehörigen, der am Sonntag kurz nach Mitternacht über den Grenzübergang Bad Muskau einreisen wollte. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen Bandendiebstahls mit Waffen vorlag. Da er die Geldstrafe in Höhe von 4.292 Euro nicht begleichen konnte, wurde er in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.
Fast zeitgleich kontrollierten Bundespolizisten am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf zwei polnische Staatsangehörige im Alter von 22 und 48 Jahren. Auch bei ihnen ergab die Fahndung jeweils einen Haftbefehl zur Zahlung einer Geldstrafe. Die Verfahren waren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs von der Staatsanwaltschaft Leipzig beziehungsweise der Staatsanwaltschaft Hanau ausgestellt worden. Da beide ihre Geldstrafen in Höhe von 1.058 Euro und 1.947 Euro nicht bezahlen konnten, wurden auch sie in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
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