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13. Juli 2026

BPOLI LUD: Bundespolizei stellt bei Grenzkontrollen zehn Personen mit Haftbefehlen fest

Ludwigsdorf, Görlitz, Krauschwitz, Berlin, Frankfurt (Oder), Duisburg, Potsdam (ots) –

Im Rahmen der wieder eingeführten Grenzkontrollen haben Einsatzkräfte der Bundespolizei am vergangenen Wochenende zahlreiche Fahndungstreffer erzielt. Darunter befanden sich insgesamt zehn Personen mit offenen Haftbefehlen.

Bei den Betroffenen handelte es sich um fünf polnische Staatsangehörige, einen kolumbianischen Staatsangehörigen, einen ukrainischen Staatsangehörigen, einen rumänischen Staatsangehörigen, einen belarussischen Staatsangehörigen sowie einen lettischen Staatsangehörigen.

Rumäne nach Zahlung weitergereist

Am Freitag kurz nach Mitternacht kontrollierten Einsatzkräfte am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) einen 37-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin vorlag. Zudem war er zur Anschriftenermittlung durch die Staatsanwaltschaft Duisburg ausgeschrieben. Beide Fahndungsnotierungen standen im Zusammenhang mit Eigentumsdelikten.
Nachdem der 37-Jährige die offene Geldstrafe in Höhe von 1.350 Euro vor Ort beglichen und seine Anschrift angegeben hatte, konnte er seine Reise fortsetzen.

Belarussischer Staatsangehöriger mit drei Fahndungstreffern

Ebenfalls am Freitag, gegen 10 Uhr, wurde am Grenzübergang Krauschwitz ein 22-jähriger belarussischer Staatsangehöriger kontrolliert. Die polizeiliche Überprüfung ergab gleich drei Fahndungstreffer.
Wegen Diebstahls suchten die Staatsanwaltschaften Berlin und Frankfurt (Oder) nach dem Mann. Gegen ihn lagen offene Geldstrafen in Gesamthöhe von 1.379 Euro vor, die er noch vor Ort bezahlte. Ein weiterer Fahndungsvermerk diente der Ermittlung seiner Anschrift in einem zusätzlichen Diebstahlsverfahren.
Aufgrund seiner Vorgeschichte prüften die Beamten im Anschluss die aktuellen Einreisevoraussetzungen sowie das angegebene Reiseziel des Mannes. Da die Gefahr weiterer Straftaten bestand, wurde dem 22-Jährigen die Einreise verweigert. Er wurde nach Polen zurückgewiesen.

Haftbefehl eines Polen führt zum Fund von Cannabis

Am Sonntagabend um 18.10 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) einen 25-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Die Fahndungsabfrage ergab, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Potsdam gesucht wurde.
Wegen Erschleichens von Leistungen hatte er noch eine offene Geldstrafe in Höhe von 681 Euro, die er vor Ort bezahlte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zudem rund zwei Gramm Cannabis. Die Einfuhr hierbei ist strafbar.
Daraufhin leiteten die Einsatzkräfte ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ein und übergaben den Mann an die zuständigen Zollbeamten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Danilo Weise
Telefon: 0 35 81 – 3626-6110
Mobil: 0175/9029421
E-Mail: [email protected]
www.bundespolizei.de

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Quelle: ots

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