Görlitz, Ludwigsdorf, Bad Muskau (ots) –
Für einen kurzen Moment der Anspannung sorgte am gestrigen Nachmittag eine 20-jährige polnische Staatsangehörige am Grenzübergang Bad Muskau.
Die Frau war von Einsatzkräften der Bundespolizei zur Einreisekontrolle aus dem fließenden Verkehr herausgewunken worden. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle entdeckten die Beamten im Kofferraum, zwischen Reisetasche und Reserverad, einen auf den ersten Blick wie eine Maschinenpistole wirkenden Gegenstand.
Unter Beachtung der Eigensicherung stellten die Polizisten den Gegenstand zunächst sicher und kontrollierten die Fahrerin weiter. Rasch stellte sich heraus, dass es sich um eine Softairwaffe handelte.
Auf Vorhalt erklärte die 20-Jährige, die Waffe gehöre ihrem Cousin, dem Halter des Fahrzeugs. Angesichts der Art der Lagerung im Kofferraum erschien es jedoch als höchst unwahrscheinlich, dass die Waffe beim Beladen des Fahrzeugs unbemerkt geblieben war.
Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Softairwaffe wurde sichergestellt.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte die polnische Staatsangehörige ihre Weiterreise fortsetzen.
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Quelle: ots

