Dresden (ots) –
Am 23. Februar 2026 erschien ein aus der Türkei kommender LKW am Zollamt Dresden, um mitgeführte Waren zur Einfuhr nach Deutschland abfertigen zu lassen.
Laut Frachtunterlagen handelte es sich um zahlreiche elektrische Geräte für den Gastronomiebedarf, unter anderem Kühl- und Gefrierschränke und Geräte zur Teig- oder Fleischverarbeitung.
Als Empfänger der Waren war eine Firma in Hessen angegeben.
Die anschließende Warenbeschau ergab den Verdacht, dass die Geräte nicht den Sicherheits- und Kennzeichnungsvorschriften der Europäischen Union entsprechen. Teilweise fehlten erforderliche Unterlagen oder die Produktkennzeichnungen entsprachen nicht den
gesetzlichen Anforderungen. Damit verstießen die Waren gegen Bestimmungen des Produktsicherheitsgesetzes.
Der Zoll setzte die Überlassung der Geräte zum freien Verkehr aus und informierte die zuständige Marktüberwachungsbehörde der Landesdirektion Sachsen. Diese prüfte die Einfuhrfähigkeit der Waren und bestätigte, dass es sich um nicht konforme Produkte handelte. Folglich dürfen diese nicht auf den europäischen Markt gelangen. Stattdessen müssen sie vernichtet oder wieder ausgeführt werden.
Zusatzinformation:
Der Zoll wirkt bei der Überwachung der zahlreichen gesetzlichen Regelungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit im internationalen Warenverkehr mit.
Zollkontrollen schützen somit die Verbraucherinnen und Verbraucher, denn falls sich der Verdacht ergibt, dass Waren nicht den geltenden Vorschriften entsprechen, beteiligt der Zoll die jeweils zuständige Fachbehörde.
Alle Produkte, die in der Europäischen Union in Verkehr gebracht werden, müssen unabhängig davon, ob sie in der Europäischen Union produziert oder aus Drittländern eingeführt werden, die in der Europäischen Union geltenden Bestimmungen zur Produktsicherheit und -konformität erfüllen. Nur so kann für Verbraucher und Unternehmen ein einheitlich hohes Schutzniveau gewährleistet werden.
Weitere Informationen im Netz unter www.zoll.de.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Dresden
Pressesprecherin
Heike Wilsdorf
Telefon: 0351-4644-1044
E-Mail: [email protected]
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Quelle: ots


