Görlitz, Ludwigsdorf (ots) –
Einsatzkräfte der Bundespolizei haben in den letzten Stunden gleich zwei Urkundenfälschungen aufgedeckt.
Zuerst kontrollierten Einsatzkräfte am Dienstag gegen 21 Uhr, auf der BAB4, einen PKW mit deutscher Zulassung.
Der Fahrer legte neben seinen Ausweisdokumenten auch einen ukrainischen Führerschein vor.
Bei der anschließenden Überprüfung der Dokumente stellten die Bundespolizisten eine Totalfälschung des ukrainischen Führerscheins fest. Eine Recherche ergab, dass der ukrainische Staatsangehörige nicht im Besitz eines auf ihn ausgestellten Führerscheins ist.
Weiterhin ergab die Überprüfung des PKW, dass dieser seit dem 16.02.2026 nicht mehr versichert ist.
Gegen den ukrainischen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Inbetriebnahme eines nicht versicherten Fahrzeuges im öffentlichen Straßenverkehr eingeleitet.
Zuständigkeitshalber wurde der Sachverhalt an die Landespolizei Sachsen übergeben.
Kurze Zeit später, gegen 23:30 Uhr, wurde ein PKW mit polnischen Kennzeichen in der Einreisekontrolle am Grenzübergang Ludwigsdorf festgestellt.
Insasse des polnischen PKW´s war ein ukrainischer Staatsangehöriger. Dieser händigte seinen ukrainischen Führerschein aus. Bei der Inaugenscheinnahme des vorgelegten ukrainischen Führerscheins wurden Abweichungen in den Ausstellungsmodalitäten festgestellt, die auf eine Totalfälschung des Dokuments schließen ließen.
Somit Bestand der Verdacht der Urkundenfälschung i.V.m. dem Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Der Sachverhalt wurde ebenfalls zuständigkeitshalber an Landespolizei Sachsen übergeben.
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Quelle: ots

