Dresden (ots) –
Am Mittag des 17.04.2026 geriet ein 28-jähriger Deutscher im Hauptbahnhof Dresden in das Visier der Bundespolizei. Der Mann, der bereits wegen diverser Raub- und Waffendelikte polizeibekannt ist, wurde gegen 12:00 Uhr einer Kontrolle unterzogen. Im Rucksack des Mannes entdeckten die Beamten einen Bolzenschneider sowie eine Sturmhaube.
Der 28-Jährige führte zudem eine Diabolo-Waffe griffbereit im Hosenbund sowie ein gefülltes Magazin bei sich.
Die Bundespolizeiinspektion Dresden leitete gegen den Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Gegen 20:30 Uhr am selben Tag nahmen Beamte einen 38-Jährigen im Eurocity aus Prag kommend, fest. Gegen den rumänischen Staatsangehörigen lagen zwei Haftbefehle vor – unter anderem wegen besonders schwerem Diebstahl. Nach der Vorführung beim Haftrichter am Folgetag trat der Mann seine 49-tägige Restfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Dresden an.
Am späten Freitagabend (22:50 Uhr) kam es am Bahnhof Coswig zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung innerhalb einer Jugendgruppe. Einsatzkräfte konnte einen 17-jährigen Afghanen als mutmaßlichen Täter stellen, der mit einem Schlagstock auf einen Kontrahenten eingewirkt hatte. Die anderen beteiligten Personen flüchtenden vor dem Eintreffen der Polizeikräfte. Die Ermittlungen zu den weiteren flüchtigen Personen dauern an.
Ein 31-jähriger litauischer Staatsangehöriger stellte sich am Sonntagabend (19.04.2026) gegen 20:15 Uhr freiwillig den Beamten im Hauptbahnhof Dresden. Gegen den Mann bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Erfurt wegen Erschleichens von Leistungen.
Da der 31-Jährige die fällige Geldstrafe in Höhe von 300,00 Euro nicht aufbringen konnte, blieb nur der Antritt der Ersatzfreiheitsstrafe. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und führten ihn wenig später der Justizvollzugsanstalt Dresden zu, wo er nun eine 15-tägige Haftstrafe verbüßt.
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